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Teil 1: Bekleidung und Schuhe

1) Schuhe
   
 Für den Läufer sind die Schuhe natürlich von besonderer Bedeutung.
     Jeder Läufer hat einen ganz individuell geformten Fuß und muß dementsprechend
     auch den richtigen Schuh dafür finden.
     Die meisten Athleten sind "Pronierer", das soviel heißt wie, dass sie nach innen
     einknicken bei der Abrollbewegung.
     Wenn man nach stärker nach außen hin knickt, "supiniert" man.
     Sehr leicht kann man das bei einem älteren Laufschuh analysieren. Beim "Über-Pronierer" 
     sieht man, dass der Schuh innen stärker abgelaufen ist und beim "Über-Supinierer" ist 
     der hintere Außenrand stärker abgelaufen.
     Der Normalfußläufer zeichnet sich mit einer geichmäßigen Abnützung des Schuhes 
     aus.
     So ist es wichtig, herauszufinden welcher Typ von Läufer man ist, um den Fuß in der
     Abrollbewegung, mit  der richtigen Stütze helfen zu können, die Knickbewegung 
     auszugleichen.
     Es gibt sehr viele verschiedene Marken auf dem Markt und immer mehr bieten
     jetzt verschiedene Breiten bei den Modellen an; z.B.:2e oder 4e.
     Das ist vor allem für einen Mehrtagelauf sehr interessant, da die Füße nicht nur 
     größer, sondern auch breiter werden.

     Für einen Lauf der über ein paar Tage geht, muß man um bis zu drei Nummern
     größere Schuhe vorbereitet haben.(42-45)
     Ich kann mich noch an meinen 700-Meilenlauf (1994) erinnern, an den ich mit drei
     Laufschuhen an den Start ging. Nach dem zweiten Tag waren mir alle Schuhe schon
     zu klein und ich mußte mich die restlichen Tage mit viel zu kleinen Tretern durch-
     qäulen und die Blasen wurden meine "besten" Freunde.

      Sehr viele Ultraläufer verstümmeln mit Messer und einer Schere regelrecht, so dass
     der Laufschuh zum Schluß eher einer Sandale gleicht.
     Kreativität und Spontaneität sind absolut notwendig ,um sofort reagieren zu können
     wenn Probleme mit den Schuhen ins Haus stehen.
    

2) Socken

      Neben den Schuhen sind natürlich die Socken von essentieller Bedeutung.
      Es gibt sehr viele verschiedene Modelle auf dem Markt, wobei ich hier nicht mit dem
      Geld sparen würde.
      Für mich haben sich dünne, fein gewebte Coolmax Socken sehr gut bewährt.
      Ich bekomme sehr leicht warme Füße und so dürfen sie nicht zu dick sein und 
      müssen die Feuchtigkeit gut abtransportieren.
      Wichtig ist auch, dass der Bund nicht zu eng ist, da sich sonst Flüssigkeit stauen 
      kann und das wiederum die Beinhautentzündung begünstigt.
    

3) Bekleidung  

    "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur eine falsche Bekleidung."
     In diesem Ausspruch liegt sehr viel Wahres.
     Cool-max, Trans-tex, Gore-tex...kosten zwar ihr Geld, doch wenn man stunden-
     lang unterwegs ist, lernt man die Qualität immer mehr zu schätzten.
     Baumwolle T-shirts sind zwar sehr angenehm zu tragen, aber wenn man einmal
     richtig verschwitzt ist, dann dauert es sehr lange bis man trocken ist und man kühlt 
     sehr schnell aus. 
      
     
   

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