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Buddhistische Laufmönche

Sie glauben sie sind ein harter Bursche, weil sie bereits einen Marathon gelaufen sind?
Lesen sie diesen Artikel und entscheiden sie dann selbst.

In Japan gibt es eine Gruppe Buddhisten, die auf der Suche nach einem höheren Bewusstsein, die Limits der menschlichen Ausdauer ausloten.
Für die Mönche ist diese Ausdauerleistung ein Teil ihrer täglichen Disziplin.
Um 1:30 Uhr und nach  einer Stunde des Gebetes und der Andacht, laufen die Mönche an 100 aufeinanderfolgenden Tagen, jeweils einen Marathon (42,195km). In den frühen Morgenstunden laufen die Buddhisten in weißes Gewand gehüllt und mit Strohsandalen an den Füssen ihr „Pflichtprogramm“.
Nach dem Marathon verrichten die Läufer ihre normale Arbeit und geben sich dem Gebet hin. Zwischen 20:00 und 21:00 Uhr begeben sie sich zu Nachtruhe. Wenn sich einer der Mönche nicht in der physischen Lage befindet dieses hunderttägige Monsterprogramm zu beenden, ist er angehalten, mit dem Gürtel seiner Robe, seinem Dasein ein Ende zu bereiten.
Wenn das kein Ansporn ist.
Da kann man nur sagen: Andere Länder, andere Sitten!

Smarana

 

page created by Smarana Puntigam last modified 2007-06-27 05:13 AM
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